Ein Abschied mit Tränen – Ladakh

3 Tage Luxuszelt am Indus oder in einem Nonnengeführten Homestay ??!!!

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Die letzten Tage in Ladakh brechen an und wir möchten noch einmal die Location wechseln. Den Flug nach Delhi haben wir bereits gebucht und auch die Fahrt direkt vom Flughafen nach Agra – denn wir wollen uns das typische Touriprogramm geben und zum TAJ MAHAL  ( das war besonders Yaras und auch mein  Wunsch 😉

 

Wir entscheiden uns für das Homestay und das war die absolut Richtige Entscheidung.

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Das Homestay wird abwechselnd von Volontären gemanagte. Als wir dort waren von einer Deutschen, die sich eine Auszeit für einige Monate genommen hat und das 3. mal in Ladakh war.

EIN KLEINER TIP ZU DEN BANKAUTOMATEN IN LADAKH

Wir werden im Hotel Lingzi von einem Dorfbewohner der in der nähe des Homestays wohnt und der ältesten Nonne abgeholt. Kleiner Tipp, bezahlt einen Tag vorher, wenn ihr nicht unbedingt bar bezahlt 😉 denn wir haben fast 2 Stunden gebraucht. EC-Zahlung im Hotel nicht möglich und alle Bankautomaten funktionierten nicht. Irgendwie hat es dann doch geklappt und die geduldige Nonne,  die 2 Stunden im Auto auf uns gewartet hat begrüsst uns mit einem herzlichen Lächeln (denn englisch kann Sie nicht). Nach ca. 45 Minuten kommen wir im Homestay an. Wunderschön gelegen umgeben von schneebedeckten Bergen. 4 einfache, saubere Zimmer gibt es und wir fühlen uns auf Anhieb pudelwohl.

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ESSEN IM GEMEINSCHAFTSSAAL

Zum Frühstück, Mittag und Abendessen ertönt ein Gong. Es gibt einfaches vegetarisches Essen, was eine der Nonnen täglich frisch zubereitet. Die Momos, die besten die wir bisher gegessen haben. Alle essen zusammen im Essensraum und es ist eine ganz neue und bereichernde Erfahrung die wir machen.

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FREUNDSCHAFT  OHNE VORURTEILE

Ilyas und Yara schliessen Freundschaft mit „Kamadschun“ (keine Ahnung wie man das richtig schreibt 😉 einer 9 jährigen Nonne und wie immer auf Reisen merken wir mal wieder wie „rein“ und „vorurteilsfrei“ doch Kinder sind. Ohne gemeinsame Sprache und egal welche Religion, Kinder sind so unvoreingenommen und spielen einfach im hier und jetzt.

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EIN TRÄNENREICHER ABSCHIED

2 Tage waren im Endeffekt viiiieeeel zu kurz und hätten wir unsern Flug nach Delhi nicht schon gebucht wären wir wohl noch länger geblieben.

Kein Handyempfang, einfach nur nichtstun, langweilen und die Gegend erkunden. Die Kinder spielten von morgens bis abends draussen und waren so zufrieden. Was uns mal wieder zeigt, es braucht nicht wirklich viel um glücklich zu sein.

Am letzten Tag weinte Yara dicke Tränen, denn sie wäre so gerne länger geblieben, bei Ihrer „neuen Freundin“ und auch jetzt 2 Monate später redet Sie noch oft von Ihr und sagt immer wieder, dass wir auf jeden Fall noch mal nach Ladakh müssen.

    JA DAS MÜSSEN WIR

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WAS WIR BEIM NÄCHSTEN MAL ANDERS MACHEN WÜRDEN

Zum Aklimatisieren würden wir direkt nach Ankunft in Leh in das Homestay gehen, da es noch etwas tiefer liegt als Leh – Stadt und es zum Ankommen einfach perfekt ist.

Einen so wunderschönen Sternenhimmel habe ich übrigens noch nirgends auf der Welt gesehen, kein Wunder „so nah am Himmel“ Leider bin ich im fotografieren nicht so der Profi und ich habe bestimmt 30 Minuten versucht den Sternenhimmel zu fotografieren

Und hier folgt die Fotostrecke 

 

 

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