Myanmar – das Land der tausend Pagoden

Wir beginnen unsere Myanmarreise in Yangon

Um 6.30 klingelt der Wecker, wir gehen noch frühstücken und fahren dann mit dem Taxi zum Flughafen.

Mit einem kurzen Zwischenstop von 3 Stunden in Bankgok – den wir dank Priority Pass in der Lounge verbringen – geht es weiter nach Yangon. Die beiden Flüge mit Air Asia sind wie immer super. Mit ein wenig Verspätung landen wir in Yangon. Das Visum hatten wir 1 Woche vorher online beantragt und das ging alles super easy. Nach der Passkontrolle warten auch schon unsere Rucksäcke auf uns – diesmal komplett 😉 ist eben nicht Aeroflot….

Wir besorgen uns eine Simkarte und Geld – die restlichen Euros wollen wir tauschen, aber nur die Hälfte der Scheine werden angenommen,  da die anderen zerknickt sind :-O

Wir verlassen das Flughafengebäude und schöne warme Luft empfängt uns. Wir besorgen uns ein Taxi und fahren in ca. 1 Stunde zu unserem Hotel – Rose Garden. Ein echtes Schnäppchen haben wir da auf Agoda gemacht. Ein Top Hotel mit Blick aus dem Bett auf die Shwegadon-Pagode tollem Pool, grossem Zimmer (für uns 5) und Frühstück für knappe 60 EUR. Ich kann Euch nur empfehlen, wenn Ihr auch so spontan Bucher seit wie wir, immer mal auf Agoda vorbeizuschauen, die haben wirklich manchmal 60 % Discount.

 

Der erste Eindruck der Stadt ist ziemlich positiv (soweit man das im dunkeln beurteilen kann). Es ist super modern und richtig sauber – was ich so nicht erwartet hätte. Nachdem wir eingeckeckt haben, machen wir uns auf den Weg zum Inder um die Ecke, den wir uns vorher schon rausgesucht haben. Indien lässt uns auch hier in Myanmar nicht los 😉 aber das essen ist leider nicht ganz so lecker wie in Indien. Aber vllt. sollten wir uns auch auf das burmesische Essen konzentrieren.

Der falsche Mönch

Wir schlafen aus, gehen frühstücken und machen uns dann auf den Weg in die Stadt. Wir nehmen eines der tausend Taxis die hier in der Stadt fahren und die jedes mal einen knappen Euro kosten – fast egal wohin. Wir schauen uns die Sule Pagode an – in der ein Haar Buddahs aufbewahrt wird. Dort spricht uns ein Mönch an und führt uns im „Schnelldurchlauf“ ungefragt durch die Tempelanlage. Erzählt uns irgendwas von Santa Claus ??!!! und möchte dann nach 10 Minuten einen ziemlich hohen Geldbetrag von uns :-O ???? Hallo ??? Mönch = Geld ??? Uns wird hier noch öfters auffallen wie anders die Mönche hier sind als zum Bsp. in Thailand, Sri Lanka oder Nordindien. Während wir es nur so kennen, dass Mönche Geld noch nicht einmal anfassen dürfen, gehen hier schon die kleinsten Mönche mit einer Schüssel von Geschäft zu Geschäft und sammeln Geld. Das Geld soll wohl für den Erhalt der Kloster und Tempelanlagen dienen – hab ich gelesen.

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Buddas Foot-Print in der Sule Pagode

Gegen Mittag fahren wir in eine Mall um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen – ich habe nämlich das Lädegerät für die Kamera zu Hause liegen gelassen – und
essen dort zu Mittag. Den Nachmittag verbringen wir dann an einem ruhigen See und gehen anschliessend noch im Pool schwimmen.

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Verschnaufen am See

Shwegadon – Pagode

Wir besuchen die Pagode am Nachmittag, da die Atmosphäre zur „Blauen Stunde“ – nach Sonnenuntergang wohl am schönsten sein soll. Klar ist dieser Ort sehr
touristisch, hier sehen wir die ersten „Langnasen“ aber trotzdem ist es schon eine ganz besonder Stimmung. Überall glitzert und funkelt es, kleine Glöckchen die
klingeln überall, Menschen beten und ein Trupp von Frauen, die in einer Reihe laufen fegen den Boden.

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Shwegadon-Pagode

Wir setzen uns auf eine der vielen Stufen und beobachten das Treiben. Viele Mönche die in den kleinen Tempelanlagen im Schneidersitz sitzen und meditieren, ein tolles Bild.

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Monk

Nach ca. 2 Stunden verlassen wir die Pagode und kaufen Obst und trinken an einem Stand Kokosnüsse bevor wir zum Hotel zurück fahren.

Entscheidungshilfe Würfel

Den nächsten Tag lassen wir ganz ruhig angehen und gehen nach dem Frühstück erstmal in den Pool bevor wir dann unseren Würfel sprechen lassen (den haben
wir von meiner Mama vor unserer Abreise geschenkt bekommen. Er soll uns in Situationen, in denen wir uns nicht einig sind oder nicht wissen wofür wir uns entscheiden sollen eine Stütze sein).

STRAND, BAGO ODER VIELLEICHT DOCH MANDALAY

Zug und Bus nach Mandalay – das war der eigentliche Plan – sind so gut wie ausgebucht – nun wäre die Alternative STRAND oder BAGO:

Wir würfeln und der Würfel entscheidet sich für Bago……wir sind uns dann aber doch alle einig und es wird DER STRAND 🙂

Karim besorgt das Taxi für den nächsten Tag, denn wir wollten nicht mit dem Nachtbus fahren, da der erst um 22 Uhr fährt und um 6 Uhr morgens dann in Nwge Saung
ankommt, dann müssten wir nochmal mit einem anderen Bus oder Taxi weiter nach Chaung Tha – der Ort wo unsere Unterkunft ist und das war uns dann mit unseren
3 Reisehasen doch ein bisschen too much fürs erste, ausserdem war das Taxi nicht wirklich teurer.

Ich lese überall, dass die Fahrt ziemlich anstrengend und die Strassen sehr schlecht sein sollen und ich mache mich schon auf eine „üble“ Fahrt gefasst ABER die kanppen 7 Stunden vergingen rasend schnell, ja ok die Strassen sind ab und an etwas bumpy und die letzte Strecke etwas kurvig, aber kein Vergleich zu Pai (752 Kurven oder so) und ich bin schon wirklich sehr empfindlich, was Autofahren betrifft. Auf der letzten Strecke fuhren wir dann einen Berg hoch, vor uns zwei Busse, der eine hält an und rollt dann auf einmal rückwärts und knallt auf den anderen Bus  unser Fahrer
hat dann zum Glück noch schnell reagiert und den Rückwärtsgang eingelegt.
W 10 Minuten später kommen wir recht ausgeruht in unserem kleinen Paradies an.

Chaung Tha –

Wir entscheiden uns gegen Ngwe Saung und für Chaung Than, da wir so einige Fotos vom Strand in Ngwe Saung gesehen haben, die so gar nicht idyllisch waren (vermüllt
und voll) in Chaung Tha haben wir unser Paradies gefunden.

8 Bunglaows an einem einfachen, wunderschönen Strand ohne Strömung (also perfekt für die Kinder). Betrieben von einem Australier und seiner burmesischen Frau.
Beide ganz liebe Menschen. War war kocht so wunderbar, dass wir nicht das Bedürfniss haben, ausserhalb zu essen (was sich auch eh als ziemlich schwierig erweisen würde, da fussläufig gar nichts wäre wo man essen könnte) – und für uns extra vegetarsisch.
4 Tage lang haben wir den Strand so gut wie für uns alleine, bevor dann die letzten beiden Tage die Bungalows alle belegt sind. Aber trotzdem ist es immer noch eine angenehme und familiäre Atmosphäre.

ALLTAG

Unser Tag besteht daraus auszuschlafen zum Frühstück zu gehen (was einfach aber unglaublich gut ist) dann setzten wir uns an den Strand (ich mache mit Yara ca. 30 Minuten Schule) und danach gehen wir schwimmen, spielen oder hängen in der Hängematte rum, warten darauf, dass es Mittag wird und gehen 10 Meter nach links zum Mittagessen. Wieder die 10 Meter zurück zum Strand – Cafe / Tee trinken. Sonnen, spielen, schwimmen. Dann gegen Abend gehen wir zum Bungalow, duschen umziehen und gehen dann wieder nach unten zum Essen. Am Strand sitzen, den Wellen lauschen und Uno spielen.

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Homeschooling bzw. Strandschooling

An Heiligabend, sieht unser Tage ziemlich genauso aus, nur dass ich vorher schon mal nach oben in den Bungalow gehe, die geschriebenen Wunschzettel noch schnell
in der Palme nebenan aufhänge (normalerweise hängen die immer bei uns am offenen Fenster), den „Tannenbaum“ vorbereite und ein wenig schmücke (er besteht aus einem
hiesigen kleinen Baum den ich mit einer kleinen Lichterkette und kleinen Kugeln schmücke) und die Geschenke unter dem Baum verteile.

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Tannenbaum in den Tropen

Auch wenn hier in den „Tropen“ kein so richtiges Weihnachtsgefühl aufkommt, haben Yara, Ilyas und Niam die Geschenke mit leuchtenden Augen geöffnet. Danach gab es
burmesische Pizza, die sowas von lecker war, dass wir Sie auch die nächsten 3 Tage gegessen haben. Danach sassen wir dann noch am Lagerfeuer, Yara hat mit Ihrer besten
Freundin geskypt und wir dann nochmal mit meiner Mama und meiner Oma.

ZEICHEN DEUTEN

Nun sind wir schon den 5 Tag hier in unserem kleinen Paradies, morgen feiern wir Ilyas Gtag hier und werden dann übermorgen nach Bago fahren, was wir auch heute
spontan entschieden haben. Wir hatten zuerst versucht Zugtickets nach Mandalay von Yangon aus zu buchen – die waren aber alle ausgebucht– dann haben wir versucht
Bustickets zu bekommen, die waren aber auch schon so ziemlich alle ausgebucht, ja und wie es immer so ist auf unseren Reisen DIE ZEICHEN deuten; es sollte
wohl nicht Mandalay sein, also fahren wir dann übermorgen direkt durch nach Bago.

Ein Hotel haben wir eben für die ersten 2 Nächte gebucht und schauen dann, ob wir
von da aus zum GOLDEN ROCK fahren oder bleiben oder ganz wo anders hin. WE WILL SEE 🙂

In diesem Sinne lasse ich nun noch ein Paar Bildchen da………. und eine Gute Nacht nach Germany !!!!!

 

 

2 Antworten auf “Myanmar – das Land der tausend Pagoden”

  1. Lieber Ilyas ich wünsche dir noch alles gute zum Geburtstag deine Erzieherin Nicole
    Ich hoffe es geht euch allen gut. Es sind immer tolle Bilder

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