Abschied und ein neues Leben

All inclusive

in Ägypten


Ägypten ist unser erstes Reiseland

Wonach wir unsere erste Destination ausgesucht haben ?

  1. Die Lage vor Ort
  2. Visabestimmung
  3. Sonne
Dahab

Der letzte Abend

5.00 morgens der Wecker klingelt. 5 Stunden habe ich ungefähr geschlafen.

Den Nachmittag zuvor verbringen wir mit unseren Freunden, den uns so sehr ans Herz gewachsenen Nachbarn und meiner Mama. Wir sitzen vor dem Kamin unseres kleinen Ferienhauses im Wald, erzählen, lachen und geniessen die letzen gemeinsamen Stunden.

Wir bestellen das letzte mal Essen von unserem Lieblingsgriechen.

Die Übergabe unseres Mietshauses im Schloss haben wir bereits 2 Tage vorher gemacht und so sitzen wir auf gepackten Rucksäcken in unserem kleinen Häuschen, welches wir als Base in Deutschland behalten werden.

Ein „KEIN PLAN“

Ich stehe auf, mache Cafe und geniesse den letzen Cafe in Deutschland während die anderen noch schlafen.

Aufgeregt bin ich kaum, es ist eine Art „Urlaubsgefühl“ ganz anders, als bei unserer letzen grossen Reise, wo wir wussten das Sie ein Ende haben wird.

Nun ist es anders. Wir verlassen Deutschland mit einem „keinen Plan“.

Nach und nach werden auch die anderen wach, wir packen die letzten Sachen und Yaras beste Freundin, Ihre Mama und Ihre Schwester sind auch schon da um uns zum Flughafen zu begleiten. Die Rucksäcke werden in die Autos gepackt und pünktlich um 6.30 fahren wir von Nettetal nach Köln zum Flughafen.

Letzter Abend

ÜBERRASCHUNG

Die Fahrt ist entspannt und vergeht im nu. Angekommen am Flughafen wartet mein Bruder <3, der mir 15 Minuten vorher eine Nachricht geschickt hat, indem er uns alles liebe und einen guten Flug wünscht. Wir laden die Autos aus und betreten den Flughafen – was habe ich diese Atmospähre doch vermisst.

Wir gehen zu unserem Terminal und auf einmal steht eine mir so vertraute Person gegenüber. Nicole ❤ und ihre zwei Kinder, die wir 2019 auf unserer grossen Reise in Kathmandu kennen gelernt haben. Nach unserer Reise fiel uns auf, dass wir gar nicht so weit voneinander weg wohnen. Viele lange Telefonate und so einige Treffen mit unseren 5 Reisekindern später und es entstand eine wahre Freundschaft. So sehr ist sie mir ans Herz gewachsen vor allem, weil sie eine der wenigen war, die mich und mein fernweh nach unseren Reisen so sehr verstehen konnte……..

Kurz darauf kam dann auch noch eine sehr besondere Freundin von Yara, die sie seit dem Kindergarten kennt und auch ihre Mama ist eine ganz besondere Freundin von mir <3.

Grosse Freude, dass so viele liebe Menschen uns begleiten und verabschieden, was es allerdings nicht unbedingt leichter machte.

Friends for ever ❣️

ABSCHIED

Aufregung war immer noch keine da. Nach dem Check – In gingen wir so langsam zum Security Check.

Ja und nun standen wir dort, wir 5 Nomaden, die es lieben die Welt zu entdecken, haben in Deutschland nun so gut wie alles aufgegeben. Um uns herum Menschen die in unseren Herzen bei uns sind mit uns reisen und denen wir jetzt „auf wiedersehen“ sagen müssen. Ich drehe mich um und sehe Yara und ihre beste Freundin, Arm in Arm, Tränen laufen über ihre Wangen und nun kann ich meine Tränen auch nicht mehr zurück halten. So viele schöne Tage und Momente haben die zwei in den letzen Jahren und vor allem in den letzen Monaten zusammen erlebt. Eine so besondere FREUNDSCHAFT ❤

Ich nehme meine Mama in die Arme, drücke sie feste an mich und ich weiss wir werden uns ganz bald wieder sehen <3. Mein Bruder, Nicole und eine mir so lieb gewonnene Person, jemand den ich so sehr in mein Herz geschlossen habe, eine Person die mir vom ersten Augenblick an so unglaublich sympatisch war. Wir sind uns in vielen Dingen so ähnlich und auch, wenn wir uns oft lange nicht gesehen haben, so war es sofort immer wieder vertraut. Kein Wunder, das Ihre Tochter Yaras beste Freundin ist. Sie sind so besondere Menschen. Wir umarmen uns und versprechen uns, dass wir sie nächstes Jahr am Flughafen auf Bali abholen werden ❤

L O V E

BITTE NICHT WEINEN

Nach Tränen und Umarmungen gehen wir durch den Security Check, drehen uns noch einmal um und winken, Yara weint immer noch dicke Tränen und die Dame die unsere Rucksäcke durchleuchtet und uns „durchsucht“ ist so lieb und einfühlsam, tröstet Yara. Als ich an der Reihe bin, sagt sie zu mir „bitte fangen sie jetzt nicht auch noch an zu weinen, sonst muss ich mit weinen„.

Wir kaufen einen Cafe und die Kinder die letzte deutsche Apfelschorle (die wird immer am meissten vermisst) und wir warten an der relativ langen Schlange der Passkontrolle. Alles geht dann aber doch ziemlich schnell und schon sitzen wir im Flieger. Yara sitzt neben mir am Fenster und so langsam steigt auch bei Ihr die Vorfreude.

Der Flug vergeht so wahnsinnig schnell und super easy. Wir trinken Tomatensaft und essen „1 Minuten Nudeln“.

Abschiedskommando
Über den Wolken

ÄGYPTISCHER BODEN UNTER DEN FÜSSEN

Angekommen auf ägyptischem Boden geht alles super schnell und problemlos. Visum für 1 Monat gekauft, durch die Passkontrolle, Rucksäcke geschnappt und nach draussen. Wir nehmen einen Taxifahrer zu unserem 5* Hotel und sind gegen Nachmittag auf unserem Zimmer.

Die nächsten 5 Tage verbringen wir NUR im Hotel. Abwechselnd am Strand oder am Pool. Gehen Schnorcheln, essen, spielen, entspannen und machen einfach nichts. Das Buffet Essen ist echt unterirdisch, und am 4 Tag hat es mich dann erwischt und ich tausche abwechselnd das Bett gegen das Klo. Schlafe einen Tag lang und bin danach den Tag so weit wieder fit, dass wir uns auf den Weg nach NUWEIBA machen können. Der eigentliche Plan war Dahab gewesen, allerdings war so viel ausgebucht, dass wir uns entschieden erst einmal an einen ruhigeren Ort zu fahren und dann nach ein paar Tagen zu entscheiden, wo es als nächstes hingeht.

Ob uns die 5 Tage Luxushotel in dem wir eine Menge Geld gelassen haben gefallen hat, werdet ihr dann im nächsten Beitrag lesen……

Ägyptischer Boden unter den Füssen
Angekommen

Noch 44 mal schlafen und wir fliegen nach…..

.…. Ägypten

Mein erster Blogbeitrag, seit über 2 Jahren. Damals, als ich den letzten Beitrag über China schrieb hätte ich mir wahrscheinlich nicht erträumen lassen, dass wir 2 Jahre später unser komplettes Leben hier auflösen werden und als Nomaden durch die Welt reisen.

Tja, was soll ich schreiben. Unsere momentane Gefühlslage ist etwas verwirrend. Wir leben momentan in einem halb leeren Haus – und um es mal kurz zu erwähnen unserem Traumhaus

Home Sweet Home

Wir lieben dieses Haus und vor allem unsere Nachbarn. Noch nie – und wir haben schon in so einigen Wohnungen und Häusern gewohnt – haben wir uns so wohl und willkommen gefühlt.

Als wir letztes Jahr im November unser Haus verkauften, zogen wir für ein paar Monate in unser kleines Ferienhaus an der holländischen Grenze. Durch einen Zufall entdeckten wir dieses Haus in einem alten Schloss und zogen dann im März hier ein. Da wussten wir noch nicht, dass wir im Oktober wieder ausziehen werden.

Das Haus hat alte Holzdielen, die Wände sind nicht alle gleich gerade, eine wunderschöne alte Holztreppe führt in die weiteren Stockwerke und aus unseren Fenster haben wir direkten Blick auf den „Schloss- Park“.

WARUM WIR GEHEN ??????

Weil das einfach unser Gefühl ist und sagt man nicht man soll gehen, wenn es am schönsten ist ?

Ich bin davon überzeugt, dass diese 6 Monate die wir hier gewohnt haben ihren Sinn hatten und ich bin dankbar für diese wundervolle Zeit und dankbar diese wunderbaren Menschen kennen gelernt zu haben.

Aber bis wir endgültig gehen ist noch ein kleines bisschen was zu erledigen.

  • Deko Kram und alltägliche Dinge an Freunde und Familie verteilen
  • Auslandskrankenversicherung abschliessen
  • Verträge kündigen
  • neue Kamera, Moskitonetz, Bikinis etc. kaufen
  • Abschiedsparty planen
  • nach Belgien fahren um uns von Karims Familie zu verabschieden
  • und natürlich das wichtigste DEN FLUG UND DIE ERSTE UNTERKUNFT BUCHEN

Ich werde euch auf jeden Fall auf dem laufenden halten und sobald ich anfange die Rucksäcke zu packen gibt es einen neuen Blogbeitrag zum PACKEN

R E I S E G A D G E T S – NEU

Hier stelle ich euch unsere liebsten und nützlichsten Reisegadgets vor, die wir seit Jahren bei jeder Reise dabei haben.

Sei es das Schweizer Taschenmesser, dass wir in Indonesien benutzten um eine Durian zu schneiden.

Oder die Ultra leichte Hängematte die wir am Strand in Myanmar aufhängten (übrigens ein Geschenk von Yaras damaliger Klassenlehrerin).

Oder aber die Stirnlampe mit der wir im Norden von Sulawesi Abends durch den Dschungel liefen und eine Tarantula im Lichtschein entdeckten.