Mit dem Nachtzug durch Myanmar

Zugfahren in Myanmar

 

Ich hatte so einiges über das Zugfahren – vor allem über Nacht – gelesen, viel zu laut zu ruckelig, dass man nicht schlafen kann, den Tag nach der Nachtzugfahrt muss man sich erstmal erholen und und und….

Dann habe ich Youtube Videos geschaut, eines zeigt einen Mann in der Kabine
der noch nicht mal richtig essen kann, weil es so ruckelt und er es nicht schafft den Löffel mit Reis in den Mund zu stecken. Kurz danach kippt er von der Liege und liegt auf dem Boden .… geniales Video, hab Tränen gelacht.

Aber wir denken uns „ach quatsch so schlimm kann es doch nicht sein – oder doch?“ wir hatten schon nach den ersten Tagen Yangon versucht Tickets für den Nachtzug nach Mandalay oder Bagan zu bekommen, dass hatte ja aber nicht geklappt. Nun nach 7 Tagen Strand versuchen wir es erneut. Karim fährt zum Bahnhof und bekommt die letzte Sleeper Kabine. YES

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Tickets werden hier noch per Hand ausgestellt

Wir alle freuen uns aufs zugfahren, Niam fragt mich immer : Mama, Zug schlafen und Zug essen ?? 😉

Ein weiterer Vorteil waren die Fahrtzeiten. Während wir – hätten wir den Nachtbus genommen- bis 22:00 in Yangon die Zeit hätten tot schlagen müssen und das mit Ilyas und Niam, die gegen 20 Uhr einschlafen. Mit Ilyas möchte man nicht übermüdet
in einer Grossstadt wie Yangon um acht Uhr Abends rumlaufen, denn es gibt 2 Sachen die ein absolutes NO GO für Ilyas sind MÜDE SEIN und HUNGER HABEN .…. gaaaaaaanz schlimm 🙂

Ausserdem würde man gegen 6 Uhr morgens in Mandalay ankommen, was auch nicht so der Hit ist mit 3 müden Kindern, die man dann erstmal aus dem Schlaf reissen muss.

Der Zug ist da wesentlich entspannter. ABFAHRT 17 Uhr und ANFKUNFT 8 Uhr morgen, mit etwas Glück und Verspätung vllt. noch später. Perfekte Zeit zum ausschlafen.

Wir können noch bis kurz vorher im Hotel bleiben und machen uns dann um vier Uhr auf den Weg zum Bahnhof.
Da Karim sich vor 4 Tagen – noch in Chaungtha – den Fussrücken gebrochen hat – anderes Thema 😉 kann er mit Schiene und Krücken seinen Rucksack nicht tragen. Der Taxifahrer besorgt uns aber gleich am Bahnhof jmd. der uns mit den Rucksäcken hilft
und sie sogar bis in den Zug bringt.

Ich besorge noch Wasser und Kleinigkeiten zu essen – wer weiss was es im Zug zu essen gibt – und wir steigen pünktlich um 15:45 ein. Wir haben eine abschliessbare 4 er Schlafkabine mit offenen Fenstern. Dazu gibt es weisse Lacken und je ein Kissen.
Die Fleecejacken hatte ich schon bereit gelegt, da ich gelesen hab, dass es Nachts kalt werden kann. Aber das es SO kalt wird hätte ich nicht erwartet.

Die ersten beiden Stunden die wir noch im hellen Fahren sind wirklich wunderschön. Unberührte Natur, kaum Häuser oder Dörfer.  Ab und an mal ein Wasserbüffel, Kühe oder Menschen die auf den Feldern arbeiten. Wir fahren vorbei an Flüssen, Reisfeldern und hin und wieder ein paar Feuerchen – ich denke da wird der Müll verbrannt. Diese Feuer konnten wir schon beim Landeanflug auf Yangon überall erkennen.

 

ESSENSBESTELLUNG

 

Kurz nach dem der Zug los ruckelt, kommt ein ein Mann aus dem Essenswagon und nimmt die Bestellung für das Abendessen auf. Wir hoffen, dass er uns verstanden hat „no chicken, nor pork, no beaf …… NO ANIMAL“ „yes ok ok, sagt er immerzu und lacht. Fragt woher wir kommen und gibt uns die Hand. Wir haben das essen für 20 Uhr bestellt.

Kurz nach acht klopft es an unserer Tür: Essen auf richtigen Porzelantellern :-O und es schmeckt wahnsinnig gut, der beste Fried Rice den wir bisher in Myanmar gegessen haben.

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Essen auf Rädern

Irgendwann schaut ein Mann in Unterhemd in unsere Kabine und fragt ob alles OK sei, das war der Polizist, der uns auch unsere Kabine gezeigt hat ……. hatte ihn ohne Klamotten nicht erkannt :-O

Niam und ich sitzen am offenen Fenster schauen in die Nacht hinaus geniessen die frische Luft und essen Litschis.

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Niam und ich

Niam liebt es die Stein aus dem offenen Fenster zu werfen.

So verbringen wir fast eine halbe Stunde kurz danach schläft er ein. Yara und ich sind
mal wieder die einzigen die noch wach sind, ich könnte wohl die ganze Nacht am offenen Fenster verbringen. Aber irgendwann schliesse ich die
Fenster bzw. ziehe die Lamellen runter und lege mich neben Niam.

Irgendwann in der Nacht kommt Yara zu uns, weil es so eisig kalt ist und wir legen uns
zu 3 auf eine Liege – kalt war uns dann nicht mehr 🙂 aber fürs nächste mal sind wir auf jeden Fall besser gewappnet. Denn schlafen im Zug ist echt richtig erholend ❤

MONGOLEIFEELING

Niam wacht allerdings schon um 5 Uhr auf und will aus dem Fenster schauen. Eine halbe Stunde später gehe ich in den Speisewagon um Cafe und Tee zu holen.
Was für eine Stimmung – es ist wirklich eiskalt, die Locals sitzen eingehüllt in dicken Decken und Mützen auf dem Kopf an den Tischen, alles ist vernebelt –
ich weiss nicht was sie gemacht haben, aber vllt. den Wagon ausgeräuchert, laute Musik und alle starren mich an ….. GENIAL …… ich fühle mich wie in der Transsib in der tiefsten Mongolei.

Der Cafe schmeckt echt grausig, aber was solls bei so einem Ausblick schmeckt auch der Cafe mit 5 Tonnen Zucker :-O

Wir kommen wirklich relativ gut ausgeruht in Mandalay an und die Taxifahrer steigen schon während der Zug noch einfährt auf den Zug auf und suchen die Touris. ABER nett. Gar nicht aufdringlich, wie zum Bsp. in Indien, wo du dich vor Taxi oder Rikschafahrern kaum retten kannst. Total easy alles.

Er trägt Karims Rucksack und wir fahren im offenen Auto – das lieben die Kinder ja und ich ehrlich gesagt auch 🙂 durch Mandalay zu unserem Hotel, was etwas ausserhalb der Innenstadt liegt.

Schon in den ersten Minuten fühlen wir uns in dieser Stadt wohl, WIESO keine Ahnung. Aber so ein Gefühl hatten wir auch letztes Jahr als wir im dunkeln
in Manado gelandet sind ❤

Wir freuen uns auf das, was uns hier in den nächsten Tagen erwartet ❤ und natürlich auf die nächste Nachtzufahrt ….

Myanmar – das Land der tausend Pagoden

Wir beginnen unsere Myanmarreise in Yangon

Um 6.30 klingelt der Wecker, wir gehen noch frühstücken und fahren dann mit dem Taxi zum Flughafen.

Mit einem kurzen Zwischenstop von 3 Stunden in Bankgok – den wir dank Priority Pass in der Lounge verbringen – geht es weiter nach Yangon. Die beiden Flüge mit Air Asia sind wie immer super. Mit ein wenig Verspätung landen wir in Yangon. Das Visum hatten wir 1 Woche vorher online beantragt und das ging alles super easy. Nach der Passkontrolle warten auch schon unsere Rucksäcke auf uns – diesmal komplett 😉 ist eben nicht Aeroflot….

Wir besorgen uns eine Simkarte und Geld – die restlichen Euros wollen wir tauschen, aber nur die Hälfte der Scheine werden angenommen,  da die anderen zerknickt sind :-O

Wir verlassen das Flughafengebäude und schöne warme Luft empfängt uns. Wir besorgen uns ein Taxi und fahren in ca. 1 Stunde zu unserem Hotel – Rose Garden. Ein echtes Schnäppchen haben wir da auf Agoda gemacht. Ein Top Hotel mit Blick aus dem Bett auf die Shwegadon-Pagode tollem Pool, grossem Zimmer (für uns 5) und Frühstück für knappe 60 EUR. Ich kann Euch nur empfehlen, wenn Ihr auch so spontan Bucher seit wie wir, immer mal auf Agoda vorbeizuschauen, die haben wirklich manchmal 60 % Discount.

 

Der erste Eindruck der Stadt ist ziemlich positiv (soweit man das im dunkeln beurteilen kann). Es ist super modern und richtig sauber – was ich so nicht erwartet hätte. Nachdem wir eingeckeckt haben, machen wir uns auf den Weg zum Inder um die Ecke, den wir uns vorher schon rausgesucht haben. Indien lässt uns auch hier in Myanmar nicht los 😉 aber das essen ist leider nicht ganz so lecker wie in Indien. Aber vllt. sollten wir uns auch auf das burmesische Essen konzentrieren.

Der falsche Mönch

Wir schlafen aus, gehen frühstücken und machen uns dann auf den Weg in die Stadt. Wir nehmen eines der tausend Taxis die hier in der Stadt fahren und die jedes mal einen knappen Euro kosten – fast egal wohin. Wir schauen uns die Sule Pagode an – in der ein Haar Buddahs aufbewahrt wird. Dort spricht uns ein Mönch an und führt uns im „Schnelldurchlauf“ ungefragt durch die Tempelanlage. Erzählt uns irgendwas von Santa Claus ??!!! und möchte dann nach 10 Minuten einen ziemlich hohen Geldbetrag von uns :-O ???? Hallo ??? Mönch = Geld ??? Uns wird hier noch öfters auffallen wie anders die Mönche hier sind als zum Bsp. in Thailand, Sri Lanka oder Nordindien. Während wir es nur so kennen, dass Mönche Geld noch nicht einmal anfassen dürfen, gehen hier schon die kleinsten Mönche mit einer Schüssel von Geschäft zu Geschäft und sammeln Geld. Das Geld soll wohl für den Erhalt der Kloster und Tempelanlagen dienen – hab ich gelesen.

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Buddas Foot-Print in der Sule Pagode

Gegen Mittag fahren wir in eine Mall um noch ein paar Kleinigkeiten zu besorgen – ich habe nämlich das Lädegerät für die Kamera zu Hause liegen gelassen – und
essen dort zu Mittag. Den Nachmittag verbringen wir dann an einem ruhigen See und gehen anschliessend noch im Pool schwimmen.

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Verschnaufen am See

Shwegadon – Pagode

Wir besuchen die Pagode am Nachmittag, da die Atmosphäre zur „Blauen Stunde“ – nach Sonnenuntergang wohl am schönsten sein soll. Klar ist dieser Ort sehr
touristisch, hier sehen wir die ersten „Langnasen“ aber trotzdem ist es schon eine ganz besonder Stimmung. Überall glitzert und funkelt es, kleine Glöckchen die
klingeln überall, Menschen beten und ein Trupp von Frauen, die in einer Reihe laufen fegen den Boden.

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Shwegadon-Pagode

Wir setzen uns auf eine der vielen Stufen und beobachten das Treiben. Viele Mönche die in den kleinen Tempelanlagen im Schneidersitz sitzen und meditieren, ein tolles Bild.

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Monk

Nach ca. 2 Stunden verlassen wir die Pagode und kaufen Obst und trinken an einem Stand Kokosnüsse bevor wir zum Hotel zurück fahren.

Entscheidungshilfe Würfel

Den nächsten Tag lassen wir ganz ruhig angehen und gehen nach dem Frühstück erstmal in den Pool bevor wir dann unseren Würfel sprechen lassen (den haben
wir von meiner Mama vor unserer Abreise geschenkt bekommen. Er soll uns in Situationen, in denen wir uns nicht einig sind oder nicht wissen wofür wir uns entscheiden sollen eine Stütze sein).

STRAND, BAGO ODER VIELLEICHT DOCH MANDALAY

Zug und Bus nach Mandalay – das war der eigentliche Plan – sind so gut wie ausgebucht – nun wäre die Alternative STRAND oder BAGO:

Wir würfeln und der Würfel entscheidet sich für Bago……wir sind uns dann aber doch alle einig und es wird DER STRAND 🙂

Karim besorgt das Taxi für den nächsten Tag, denn wir wollten nicht mit dem Nachtbus fahren, da der erst um 22 Uhr fährt und um 6 Uhr morgens dann in Nwge Saung
ankommt, dann müssten wir nochmal mit einem anderen Bus oder Taxi weiter nach Chaung Tha – der Ort wo unsere Unterkunft ist und das war uns dann mit unseren
3 Reisehasen doch ein bisschen too much fürs erste, ausserdem war das Taxi nicht wirklich teurer.

Ich lese überall, dass die Fahrt ziemlich anstrengend und die Strassen sehr schlecht sein sollen und ich mache mich schon auf eine „üble“ Fahrt gefasst ABER die kanppen 7 Stunden vergingen rasend schnell, ja ok die Strassen sind ab und an etwas bumpy und die letzte Strecke etwas kurvig, aber kein Vergleich zu Pai (752 Kurven oder so) und ich bin schon wirklich sehr empfindlich, was Autofahren betrifft. Auf der letzten Strecke fuhren wir dann einen Berg hoch, vor uns zwei Busse, der eine hält an und rollt dann auf einmal rückwärts und knallt auf den anderen Bus  unser Fahrer
hat dann zum Glück noch schnell reagiert und den Rückwärtsgang eingelegt.
W 10 Minuten später kommen wir recht ausgeruht in unserem kleinen Paradies an.

Chaung Tha –

Wir entscheiden uns gegen Ngwe Saung und für Chaung Than, da wir so einige Fotos vom Strand in Ngwe Saung gesehen haben, die so gar nicht idyllisch waren (vermüllt
und voll) in Chaung Tha haben wir unser Paradies gefunden.

8 Bunglaows an einem einfachen, wunderschönen Strand ohne Strömung (also perfekt für die Kinder). Betrieben von einem Australier und seiner burmesischen Frau.
Beide ganz liebe Menschen. War war kocht so wunderbar, dass wir nicht das Bedürfniss haben, ausserhalb zu essen (was sich auch eh als ziemlich schwierig erweisen würde, da fussläufig gar nichts wäre wo man essen könnte) – und für uns extra vegetarsisch.
4 Tage lang haben wir den Strand so gut wie für uns alleine, bevor dann die letzten beiden Tage die Bungalows alle belegt sind. Aber trotzdem ist es immer noch eine angenehme und familiäre Atmosphäre.

ALLTAG

Unser Tag besteht daraus auszuschlafen zum Frühstück zu gehen (was einfach aber unglaublich gut ist) dann setzten wir uns an den Strand (ich mache mit Yara ca. 30 Minuten Schule) und danach gehen wir schwimmen, spielen oder hängen in der Hängematte rum, warten darauf, dass es Mittag wird und gehen 10 Meter nach links zum Mittagessen. Wieder die 10 Meter zurück zum Strand – Cafe / Tee trinken. Sonnen, spielen, schwimmen. Dann gegen Abend gehen wir zum Bungalow, duschen umziehen und gehen dann wieder nach unten zum Essen. Am Strand sitzen, den Wellen lauschen und Uno spielen.

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Homeschooling bzw. Strandschooling

An Heiligabend, sieht unser Tage ziemlich genauso aus, nur dass ich vorher schon mal nach oben in den Bungalow gehe, die geschriebenen Wunschzettel noch schnell
in der Palme nebenan aufhänge (normalerweise hängen die immer bei uns am offenen Fenster), den „Tannenbaum“ vorbereite und ein wenig schmücke (er besteht aus einem
hiesigen kleinen Baum den ich mit einer kleinen Lichterkette und kleinen Kugeln schmücke) und die Geschenke unter dem Baum verteile.

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Tannenbaum in den Tropen

Auch wenn hier in den „Tropen“ kein so richtiges Weihnachtsgefühl aufkommt, haben Yara, Ilyas und Niam die Geschenke mit leuchtenden Augen geöffnet. Danach gab es
burmesische Pizza, die sowas von lecker war, dass wir Sie auch die nächsten 3 Tage gegessen haben. Danach sassen wir dann noch am Lagerfeuer, Yara hat mit Ihrer besten
Freundin geskypt und wir dann nochmal mit meiner Mama und meiner Oma.

ZEICHEN DEUTEN

Nun sind wir schon den 5 Tag hier in unserem kleinen Paradies, morgen feiern wir Ilyas Gtag hier und werden dann übermorgen nach Bago fahren, was wir auch heute
spontan entschieden haben. Wir hatten zuerst versucht Zugtickets nach Mandalay von Yangon aus zu buchen – die waren aber alle ausgebucht– dann haben wir versucht
Bustickets zu bekommen, die waren aber auch schon so ziemlich alle ausgebucht, ja und wie es immer so ist auf unseren Reisen DIE ZEICHEN deuten; es sollte
wohl nicht Mandalay sein, also fahren wir dann übermorgen direkt durch nach Bago.

Ein Hotel haben wir eben für die ersten 2 Nächte gebucht und schauen dann, ob wir
von da aus zum GOLDEN ROCK fahren oder bleiben oder ganz wo anders hin. WE WILL SEE 🙂

In diesem Sinne lasse ich nun noch ein Paar Bildchen da………. und eine Gute Nacht nach Germany !!!!!

 

 

Lebe und denke nicht an morgen…..

…den Film habe ich bestimmt schon 5 mal gesehen und so kitschig Bollywoodfilme auch sind, der Titel hat schon etwas wahres.

So kam es, dass wir uns im April diesen Jahres entschieden unseren Traum wahr werden zu lassen und so sind wir am 12. Dezember 2018 aufgebrochen in UNSER ABENTEUER. 

Wir fliegen von Düsseldorf über Moskau nach Phuket und beginnen unsere Weltreise in dem uns bekannten Thailand.

ABSCHIEDE 

Die letzen Wochen vor unserer Abreise und besonders die letzten beiden Tage waren noch mal so richtig emotional und aufregend, denn der Abschied aus dem Kindergarten stand an.

3 1/2 Jahre ging Ilyas Tag ein Tag aus wirklich jeden Tag gerne in den Kindergarten und das lag nicht zuletzt an seinen wirklich tollen Erzieherinnen und auch seine Freunde haben diese Zeit so besonders gemacht. Der Abschied viel uns beiden schwer, aber natürlich hat die Vorfreude es etwas einfacher gemacht. Trotzdem war der letzte Gang zum Kindergarten von einem mulmigen und traurigem Gefühl begleitet.

Am letzten Tag bekam Ilyas ein ganz wunderschönes selbstgemachtes Heft von seinen Pinguinen geschenkt, in dem jedes Kind ein Bild für Ilyas gemalt hat und seine Wünsche für Ihn gemalt oder aufgeschrieben hat ❤ Ausserdem begleitet uns auf unserer Reise ein T-Shirt mit Handabdrücken aller Kinder und Erzieherinnen (wir werden es in Ehren halten).

 

Yaras Abschied in der Schule – war ja NUR ein Abschied auf Zeit, trotzdem viel es auch Ihr schwer und es war ein sehr emotionaler Tag. Yara hat Ihrer Klasse eine Weltkarte geschenkt und einen Kuchen mit einer kleinen Weltkugel gebacken und alles selbst verziert. Der Kuchen wurde dann am Tag unsere Abreise von Ihren Mitschülern und Schülerinnen verspeist 🙂

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Yaras Torte

Yara wird Ihre Klasse, Ihre Lehrerin und vor allem Ihre beste Freundin ganz schön vermissen.

FREIHEIT

Ja und wir Grossen hatten natürlich auch Vorfreude – vor allem ich beim packen ;-), aber durch die ganzen Vorbereitungen und Arbeit war kaum Zeit um sich bewusst zu machen, was uns da bald erwartet. Ich glaube so richtig realisiert haben wir das ganze erst, als wir auf Phuket gelandet sind und aus dem Flieger gestiegen sind. Das Gefühl war kaum in Worte zu fassen, so ganz anders als wenn wir nur „6 Wochen reisen“……. ich glaube man nennt es Freiheit !!!

Auch wir haben uns auf unserer kleinen Abschiedsfeier – 10 Tage vor unserem Abflug – von Freunden, Nachbarn und Familie verabschiedet. Aber der schwerste Abschied war wohl am Tag unseres Fluges von meiner Oma und meiner Mama ❤

ANKOMMEN

6 Tage verbringen wir hier auf Phuket um Anzukommen und uns zu akklimatisieren. Wir schlafen lange, schwimmen im Pool, essen 😉 erkunden die Gegend zu Fuss und Yara geht zum Muay Thai Training bei Tiger Muay Thai – das war Ihr grosser Wunsch.

Schon gestern war Sie traurig, dass wir morgen schon weiter fliegen, da Sie gerne noch länger hier trainiert hätte 🙂

Aber neue Abenteuer erwarten uns und morgen nach dem Frühstück fahren wir gemütlich zum Flughafen und fliegen in ein für uns neues Land

MYANMAR