Faszinierdender Kulturschock – Zum Pilgerfest in Kataragama

Wir sind auf dem Weg zum Tempel und unser Fahrer, der uns begleitet, empfiehlt uns alle Wertsachen gut versteckt an uns zu halten und vor allem unsere Kinder an die Hand zu nehmen und nicht los zu lassen, da es im Tempel wohl ziemlich voll werden wird.

Es ist ein ganz besonderes Pilgerfest, das einmal im Jahr stattfindet und zu dem Pilger aus ganz Sri Lanka kommen.

Als wir am morgen durch den Yala NP fahren, sehen einige Menschen die mit Taschen bepackt durch den National Park laufen. Wir wundern uns schon, denn normalerweise, darf man noch nicht mal zum Pippi machen aus dem Jeep steigen.

Als wir mittags zurück im Guesthouse sind erklärt uns der Inhaber, dass die Menschen die wir im NP gesehen haben Pilger waren, die aus dem Norden Sri Lanka (Jaffna) zu Fuß bis nach Kataragama pilgern. Auf dem tagelangen Weg sterben viele durch Angriffe von Tieren oder durch Krankheiten.

Auf dem Weg zum Tempel kommen uns viele Gläubige entgegen. Hunderte Menschen sitzen mit ihrer ganzen Familie auf dem Boden, essen, schlafen. Wir gehen über eine Brücke unter der ein Fluss entlang läuft. Viele Gläubige waschen sich im Fluss.

Auf dem grossen Platz vor dem Tempel, stehen zwei riesen grosse Tempelelefanten. Der eine wird gesegnet, dem anderen wird ein Sitz auf dem Rücken geschnallt.

 

 Esala Perahera-Fest in Kataragama

Zum Kataragama-Esala Perahera Fest ziehen jährlich im Monat Juli/August währen des Esala Mondmonats Pilger aus dem Norden, Osten und Westen. Kataragama, eine Kleinstadt im Süd-Osten von Sri Lanka, ist malerisch umgeben von sieben ca. 400 m hohe Felsspitzen; sie liegt am Menik Ganga (Fluss der Edelsteine), der von mächtigen Bäumen überschattet wird. Die Pilger aus Jaffna (Nordspitze von Sri Lanka) kommen über eine Distanz von rund 500 km zu Fuß bis zu diesem heiligen Ort, um bei Vollmond im Juli/August an dem sogenannten Esala Perahera-Fest teilzunehmen, das zeitgleich mit der bekannteren Perahera in Kandystattfindet. In Kataragama befindet sich außerdem die Kiri Vihara, ein buddhistischer Tempel (übersetzt Milchtempel) sowie Schreine der Hindu Götter Vishnu und Ganesha und die Moschee Masjid-ul-Khizr. In den letzten Nächten des mystischen Esala Perahera-Festes durchbohren sich die Sadhus, die aus dem ganzen Lande her gepilgert sind, nachdem sie sich in Trance getanzt haben, Wangen, Lippe und Zunge mit kleinen Speeren; andere lassen sich Metallhaken in das Rückenfleisch stechen, um Prozessionswagen zu ziehen oder aufgehängt an Gerüsten zu schaukeln. Andere wiederum laufen über glühende Kohlen oder malträtieren ihren Körper mit Fackeln. Das Fest dauert neun Tage und neun Nächte, wobei die Intensität und  Inbrunst der Festlichkeiten von Tag zu Tag zunehmen. Die Festlichkeiten und die Erduldung der Schmerzen sind zur Ehre des Kriegsgottes Skanda, dem die Tamilen bei Ankunft auf der Erde Obdach verweigert hatten, so dass er bei den Singhalesen Unterschlupf fand.

 

Ein kleiner Vorgeschmack auf Indien 😉

Leoparden Jagd im Yala Nationalpark

Um 4.45 klingelt der Wecker. 15 Minuten später sitzen wir in einem der Safari Jeeps und fahren zum Eingang des Nationalparks. Schon am Eingang bildet sich eine lange Schlange aus bestimmt 40 -wenn nicht mehr – Jeeps. Unser Fahrer holt die Tickets und wir warten bis der Park um 6 Uhr seine Tore öffnet.

4 Stunden fahren wir insgesamt durch den riesigen Park und sehen so einige Tiere.

Unter anderem

Krokodile

 

 

Hirsche

Viele Vogelarten

 

Wildschweine

Büffel

 

Warane

 

Und zu guter Letzt auch 3 Elefanten, die allerdings so weit im Gebüsch sind, das man Sie kaum erblicken kann.

2 mal „Leoparden Alarm“ der Fahrer telefoniert und Word wohl von anderen Guides irgendwohin gelotst, wo wohl ein Leopard gesichtet wurde. An dieser Stelle stehen mind. 10-15 Jeeps, mit laufendem Motor. Weitere kommen oder fahren weiter.

Das schlimmste aber War ein kleiner Ameisenbär, der ganz verwirrt zwischen zig Jeeps umherlief und verletzt zu sein schien. Die meisten Touristen springen auf und machen Fotos von dem armen Tier.

Auch wenn wir so einige Tiere gesehen haben, würde ich diese Tour nicht noch einmal machen und auch nicht weiterempfehlen.

Einige Tage später haben wir in der Nähe von Arugam Bay eine 2 stündige Bootssafari gemacht, die um Längen interessanter war.

Der Bootsmann meinte auf unsere Frage hin welche Tiere man denn sehen könnte „elephants for sure“.

Als wir dann auf die Plattform des kleinen Bootes stiegen und los fuhren, dachte ich „na klar hier kann man Elefanten sehen, wo sollen die denn auftauchen im Wasser ??😂“ keine 5 min. Später meinte der Bootsmann „look in the front; an elephant“ ich traute meinen Augen kaum ein riesiger Elefant durchquerte den See, yara und ich dachten es wäre eine Statue, ab23 je näher wir kamen, konnten wir sehen wie seicht er durch das Wasser 1 .1q111ging um von links nach rechts in den Mangroven zu verschwinden.

Ein Wahnsinnig tolles Erlebnis

Also solltet ihr in Arugam Bay sein, macht unbedingt diese Safari.

 

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Ella – eine grüne Oase

In Ella wohnen wir 4 Tage und 3 Nächte im ONE LOVE PARADIES. Das Guesthouse haben wir weg. seiner etwas abgeschiedenen Lage (aber doch nicht zu weit weg um noch gut zu Fuss in die Stadt zu kommen) und der Aussicht auf Berge und Grün ausgesucht. Von hier aus kann man den Little Adams Peak, den Ella Rock und den Zug beobachten der jeden morgen die Brücke passiert.

Wir kommen geg. 13 Uhr im Guesthouse an richten uns ein und gehen geg. Nachmittag in die Stadt. Wir erkunden die kleine Stadt und stellen doch mit erschrecken fest, wie touristisch es hier ist. Trotzdem ist es nett gemacht. Einige nette Cafés und auch vegetarische Restaurants. An diesem Abend essen wir Pizza – haben sich die Kinder gewünscht 😜

Wir planen den nächsten Tag mit der Mitarbeiterin des Guesthouses. Sie hat ein tuk tuk und wird uns die nächsten beiden Tage begleiten.

Wir fahren zur Nine Arche Bridge, Besuchen eine Teefabrik, besichtigen einen über 2000 Jahre alten „Kobra Tempel“ in den angeblich jeden Abend ein Ei gelegt Wird, dass sich eine Kobra dann abholt 😉 Der Tempel befindet sich in einer Höhle und die Wandmalerei sind unheimlich Interessant.

Vor allem, dass sie über 2000 Jahre ausgehalten haben ist unglaublich, nur an einigen Malereien ist die Farbe abgeblättert.

Der Tempel wurde und wird immer noch von Hindus sowie Buddhisten besucht. Früher gab es einen 7 km langen unterirdischen Tunnel der den Berg hinauf in eine anderen Tempel führte.

Wir zünden Räucherstäbchen an und bekommen ein „Glücksarmband“.

 

Wir fahren zum Wasserfall in dem bestimmt 50 locals baden und sich waschen – eine angenehme Abkühlung für die kids. Wir essen gegrillte Maiskolben und Mango mit chiligewürz (soooooo lecker).

Am nächsten Tag gehen wir den Little Adams Peak rauf und der ist WIRKLICH RICHTIG hoch zumindest für mich (höhenangst lässt grüßen 😲😱). An einigen Stellen durfte ich nicht runter gucken und wäre am liebsten auf allen vieren gegangen 😂😂

Aber die Aussicht ist wirklich schön

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Danach fahren wir zu einem etwas kleineren Wasserfall. Nach dem Lunch fahren wir in eine Höhle, in der Fledermäuse und komisch kleine Vögel leben, trinken auf dem weg nach unten Chai und Coconut.

Als es schon anfängt dunkel zu werden fahren wir einen Berg hinauf auf dem an der Spitze ein neuer Tempel erbaut wird. Eine riesige weiße Stupa säumt die Spitze des Berges.

Dort stehen am Hang kleine Häuschen in denen die Mönche wohnen.

Die Mönche erzählen uns über den Bau des Tempels; dass er bereits 3 Jahre andauert, weil dieser nur aus spenden finanziert wird und Volontäre diesen Tempel erbauen. Sie hoffen, daß er in 3 weiter Jahren fertig ist.

Sie laden uns zu Tee und Keksen ein und wir verbringen fast 2 Stunden dort. Sie erzählen von ihrem Leben und hören gespannt zu. Diese Menschen strahlen wirklich eine besondere Ruhe aus.

Yara und ilyas sind fasziniert setzen sich in die Gebetshalle vor Buddha und beten ❤

Im Dunkeln geht es dann den Berg runter zurück zum Guesthouse.

Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg nach Tissa