700 Kurven nach Pai….

….ich hatte ja schon gelesen, dass die Fahrt von Chiang Mai nach Pai sehr kurvenreich ist. ABER 700 Kurven ???? und das wo ich eh schon so empfindlich bin.

Na gut…..aber hilft ja nix, nach Chiang Mai wollten wir RUHE, WEITE, REISFELDER und all das sollte es in Pai geben.

Montag 09:00 Uhr morgens sollte uns der Minivan abholen, kam aber erst um 10:15 😉

Für ca. 120 km sollten wir um die 3 Stunden brauchen. Die erste Stunde war wirklich entspannend (es ging fast nur gerade aus) danach wirklich 2 Stunden Kurve links Kurve rechts Kurve links Kurve rechts Kurve links usw…… und nach ca. 2 Std. merkte ich das erste mal wie alles hoch kam ……. vorsichtshalber nahm ich mir den Hut von Karim – nur für alle Fälle :-O auf dem Weg sah man immer wieder Schilder für Rastplätze mit Männekes die über der Schüssel hingen….. das machte es auch nicht besser …

Ging aber dann doch alles gut und ohne weitere zwischenfälle.

Angekommen in der Stadt konnten wir dann ersteinmal eine Zeremonie beobachten – den Namen habe ich leider vergessen – wie die Kinder (nur die Jungs) geschminkt und tanzend durch die Strasse zum Tempel zogen, dort verbringen sie 1 Woche als Mönch.

 

Ein paar Minuten später holte uns dann eine Mitarbeiterin unseres Guesthouses ab PAI CHAN COTTAGE und wir kamen an im Paradies. Dies war unser erster Blick …..

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und eben genau das was wir gesucht hatten.

Eine kleine ruhige Anlage, mit einfachen Bungalow gross genug für uns 4 und einem Bad mit Warmwasser. Draussen noch eine kleine Terasse mit traumhaftem Blick und aus dem Bett konnte man direkt auf die Berge und Reisfelder (die nur leider zu dieser Jahreszeit schon ausgetrocknet und nicht mehr so schön grün sind, macht aber nichts 😉

Und das ganze für 500 Bath

Vor dem Pool ein kleiner Gazebo mit 2 Hängematten wo man den ganzen Tag wirklich nur abhängen kann.

Yara fand es auch toll vom ersten Augenblick an, als Sie den Bungalow inspizierte meinte Sie nur: Mama ich hab eine kleine süsse Eidechse in unserem Bungalow gesehen. Wie ich später feststellte war es ein Gecko und auch nicht wirklich klein, aber süss 🙂

Pai ist einfach eine total gechillte kleine Stadt mit vielen kleinen Dörfern umgeben. Einer Walking Street die Abends um 18 Uhr öffnet mit vielen Garküchen und Verkaufsständen, tollen Bars und Cafes wo man einfach nur chillen kann.

Nun ist es schon unsere 5 Niacht hier und wir bleiben noch mind. 3 weitere. Wir sind hier so faul, dass ich auch erst jetzt wieder am Blog schreibe und vorher einfach keine Lust hatte.

Tagsüber ist es hier schon echt richtig warm und den ersten Tag machen wir den Fehler geg. Mittag mit dem Roller in die Stadt zu fahren…..Man kann kaum den Boden barfuss betreten weil es so heiss ist. Wir tranken nur schnell einen Mango und Minze-Lime Shake und fuhren dann ganz schnell wieder zurück zu unserem Bungalow und ab in den Pool.

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Die Tage verbringen wir mit essen, schwimmen, sonnen, nachmittags wenn es dann nicht mehr allzu warm ist fahren wir zu 4 auf unserem Roller die Gegend um Pai ab. Den einen Nachmittag waren wir zum Sonnenuntergang am White Buddah – super tolle Stimmung, nachdem man die 300 Stufen erklungen hat.

 

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Den anderen Nachmittag waren wir in einem kleinen Dorf am Fluss wo man sich kleine Hütten direkt am Fluss mieten kann und dort essen kann und mit Reifen ins Wasser springen kann. Wobei da wirklich nur Thais sind …. aber gerade das ist für uns Urlaub, dieses nicht touristische und einfache Leben der Thais, hier werden wir die Tage nochmal hinfahren.

Unterwegs in Pai sieht man immer wieder Feuerwehrautos, die Ilyas ganz toll findet und gestern Abend beim Blick von unserer Terasse konnten wir einen Waldbrand beobachten. Es hat wohl schon seit langer Zeit nicht mehr geregnet und alles ist wirklich super trocken. Der Brand war zwar schon relativ weit weg, aber trotzdem hat man irgendwie ein mulmiges Gefühl, vor allem wenn einem schon der Rauch um die Nase zieht.

Ilyas nahm dann das Handy und wollte die Feuerwerht anrufen…. und wir schmiedeten Pläne, wie wir im Fall der Fälle mit unserem – zum Glück gemieteten Roller – fliehen können…..

Ja so verbringen wir hier unsere Tage sind ziemlich faul lassen es uns gut gehen und schauen dann mal wann es weiter zur Insel geht…..bisher haben wir auf Koh Chang leider nichts passendes für uns gefunden und ehrlich gesagt graut es mir ein wenig vor der 700 Kurven Rückfahrt – und wie ich heute auf einem T-Shirt im Laden gesehen habe (das brauche ich unbedingt) sind es nicht 700 sonder 762 Kurven……

Aber dafür freue ich mich umsomehr auf die Fahrt im Nachtzug ❤

In diesem Sinne Good Night to Germany…….

 

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Chiang Mai in 4 Tagen…..

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….. Grossstadt, laut, voll, touristisch ähnlich wie Bangkok, wobei Bangkok einfach mehr Charme und Style hat.

Chiang Mai wird uns wohl nicht so lange in Erinnerung bleiben, weil solche Grossstädte einfach nicht unser Ding sind.

Wir hatten wirklich eine tolle Unterkunft – Chedi Home – mit einem ganz lieben Team und hatten dort eine tolle Zeit.

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Preis und Zimmer könnt ihr hier sehen

 

Da wir ja aber auch nicht so die typischen Touris sind, die Night Safaris, Zoos, Tigertempel besuchen oder mit der Seilbahn durch den Dschungel sausen und eben dieses typischen Touristenattraktionen mitnehmen, kann man uns nicht wirklich als Massstab nehmen.

Während ich aber auch einige kenne, die ganz begeistert sind von Chiang Mai und jedes mal wieder hier her kommen.

Eine Sache haben wir aber doch gemacht – und es bereut – ein Elefantencamp besucht. Wir hatten extra darauf geachtet, dass es ein sogenanntes „Rescue“ Camp ist, in dem die Elefanten auch nicht geritten werden, ABER schon nach 10Minuten wäre ich am liebsten wieder gegangen. Die Elefanten waren angekettet und die Touristen konnten zuerst Fotos mit Ihnen schiessen, wie Sie einen Umarmen oder einen Kuss geben. Super affig.

Danach wurden Sie gefüttert und dann in einer kleinen Wasserpfütze gebadet und gewaschen.

Mit unserer Erfahrung letztes Jahr in Sumatra einfach nicht zu vergleichen. Dieses Erlebnis wird wohl bei uns allen als ein absolutes Highlight im Hinterkopf bleiben. Noch heute spricht Yara mit leuchtenden Augen vom Elefantenwachen in Sumatra und auch sie hat wohl den Unterschied bemerkt, sie wollte kein einziges Foto mit den Elefanten machen und auch nach kurzer Zeit wieder gehen.

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Ansonsten ist der Night Market am Sonntag natürlich total sehenswert…..aber ebenfalls nicht mit dem Chatuchack Markt in Bangkok zu verlgeichen.

Würde gerne Fotos sprechen lassen, aber sooo viele habe ich im vergleich zu 1 tag Ayutthaya gar nicht gemacht 😉

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